Container und Co vor dem Pfarrheim
Das große Ausräumen in St. Michael
Ende April 2025 stand die große (Aus-)Räumaktion im Pfarrheim von St Michael an. Mitglieder des Kirchort-Teams, Diakon Peter Abel und weitere Helferinnen und Helfer trafen sich zum Sichten, Räumen, Anpacken, Entsorgen – und zum Zusammenstellen der Artikel für den Flohmarkt am Sonntag, 15. Juni 2025.
Es war ein richtiges „Gewusel“ im Pfarrheim, im Keller und in der Kirche. Mit Handschuhen und Schutzmaske wurde geräumt. Vor allem auch - bei zum Glück herrlichem Wetter - auf dem Platz vor der Kirche, auf dem die beiden Container abgestellt waren. Aber jeder und jede fasst einfach an, suchte sich Ecken und Aufgaben, so dass es ein gutes und konstruktives Miteinander war.
Und gemeinsam wurde viel geschafft: Die Dinge, die auf dem Flohmarkt angeboten werden, sind bei Seite gestellt. Es sind viele nützliche Gegenstände aber auch einige Kuriositäten zu erstehen. Die beiden Container sind befüllt. Die KjG brachte den Kicker im Pferdeanhänger nach Burgstemmen in ihr dortiges neues Domizil im Pfarrheim bei der evangelischen St. Michaelis Kirche, die zur Dreikirchengemeinde gehört.
Die Kreuzwegstationen wurden sorgsam eingepackt - sie werden zusammen mit unserer Krippe eingelagert. Die Gewänder der Ministranten und Ministrantinnen müssen noch zum Transport fertig gemacht werden. Für alle Gewänder konnten bistumsweit neue Orte gefunden werden, an denen Kinder und Jugendliche sie weitertragen werden. Die Sternsingergewänder und Kronen sind verpackt und werden in Sarstedt eingelagert.
Während der großen Räumaktion im Pfarrheim ging es auch das erste Mal an die Fenster in der Kirche. Es gibt viele Interessenten für die markanten, bunten Glasfenster, die in den letzten Jahrzehnten mit ihrem Lichtspiel und den warmen Farbtönen herausragend zu der besonderen Atmosphäre des Kirchenraumes beigetragen haben. So versuchten Diakon Peter Abel und Küster Heinz Werne, einzelne Fensterelemente in der ehemaligen Anbetungskapelle auszubauen. Hinter den farbenfrohen Fenstern sind die “normalen“ Fensterscheiben, so dass die ersten Scheiben in mühevoller, vorsichtiger Handarbeit entfernt werden konnten.
Plötzlich war der Blick nach draußen in den Garten frei. Ein vollkommen anderes, neues Raum- und Lichtgefühl entstand. Ganz neue Aussichten – aber auch ganz neue Einsichten beim Blick vom Garten in den Kirchraum. Ein Perspektivwechsel – im übertragenen Sinne auch für uns als Kirchort?
Am Schluss der großen Räumerei saßen alle zusammen in der Sonne: erschöpft, aber zufrieden mit dem Geschafften.
Text und Bilder: Barbara Scholz
















